Taubenkücken Retten im Kurpark Oberlaa

An einem sonnigen Sommertag haben sich Lisa und Lena zum Spazieren im Kurpark Oberlaa getroffen. Wir wollten zuerst zwischen den Teichen und Bäumen umherschlendern und dann für Kaffee und Kuchen in die Kurkonditorei gehen.

Ein Ausblick auf das Wasser im Kurpark Oberlaa.

Gemeinsam haben ausgesucht, wo wir für ein Paar Minuten Pause machen und welche Wege wir einschlagen.

In einem Gebüsch neben dem Weg haben wir zuerst raschelnde Geräusche gehört und dann kleine Bewegungen gesehen. Ein kleiner Vogel hat sich im Efeu-Dickicht verheddert und sich zwitschernd hervorgekämpft. Weil er von vielen Pflanzen verdeckt war, haben wir nicht gewusst, welche Vogelart das ist, aber später haben wir ein verletztes Taubenkücken erkannt.

Ein Taubenkücken im Efeu-Dickicht.

Gemeinsam mit einer anderen Spaziergängerin haben wir entschieden, beim Wiener Wildtierservice anzurufen und um Hilfe zu bitten. Die Person am Telefon hat uns erzählt, dass sie leider nicht kommen und das Taubenkücken abholen kann.

Stattdessen haben Lisa und Lena das Kücken vorsichtig in eine Tasche gesetzt und sich damit auf den Weg gemacht, um es zur Fundbox zu bringen. Dabei sind wir mit einem Bus, dann mit einer Straßenbahn und dann nochmal mit einem Bus gefahren. Das Taubenkücken war sehr tapfer – manchmal hat es gezwitschert und gezappelt, aber manchmal war es auch ganz ruhig. Wir haben immer wieder kontrolliert, ob es noch atmet, und sind schlussendlich gut bei der Fundbox angekommen.

Dort hat eine Mitarbeiterin die Verletzung angeschaut und uns gesagt, dass sich das Taubenkücken wieder erholen wird. Lisa und Lena haben am Heimweg noch die andere Spaziergängerin angerufen und ihr erzählt, dass das Taubenkücken gerettet ist!

Falls du auch ein verletztes Taubenkücken findest, sind hier die Telefonnummer und die Adresse vom Wildtierservice:

+43 1 4000-49090

Triester Straße 114 und Süßenbrunner Straße 101

Ein Beitrag von Lena, Freizeitassistenz bei integration wien.

Letzter Sommerausflug 2026 von Dominik und Jeremias

Dominik und Freizeitassistent Jeremias haben Ende Juli einen Ausflug gemacht. Weil Jeremias im August nicht da sein würde, haben sie sich nochmal getroffen, um sich vor der Pause voneinander zu verabschieden.

Dominik und Jeremias haben sich beim Allgemeinen Krankenhaus getroffen. Dominik arbeitet dort und Jeremias hat ihn von der Arbeit abgeholt.

Gemeinsam sind Jeremias und Dominik nach Floridsdorf gefahren. Von dort ging es mit der Straßenbahnlinie 25 weiter. Dominik wollte zu seiner Bank. Er hat über das Jahr viele Münzen gesammelt, die er auf der Bank abgeben wollte, damit das Geld auf sein Konto überwiesen wird.

Dominik hat alle Münzen in einen Automaten gegeben. Der Automat ist dazu da, dass er die ganzen Münzen zählt. Erst hat er nicht funktioniert, aber am Ende haben die beiden es geschafft. Das Geld wurde auf Dominiks Konto überwiesen. Dominik hat eine Bestätigung auf Papier erhalten:

Danach sind Dominik und Jeremias noch in das Einkaufszentrum gegangen, das neben der Bank ist. Dort haben sie einen großen Haribo-Shop entdeckt, in dem es richtig viele Gummibärchen gab.

Weil es sehr heiß war, haben Dominik und Jeremias dann aber lieber ein Eis gegessen:

Danach hat Dominik Jeremias noch zum Westbahnhof begleitet. Jeremias hatte einen Zug gebucht, der ihn nach Salzburg bringen würde. Am Bahnhof haben die beiden sich verabschiedet. Dominik und Jeremias freuen sich schon, wenn sie sich im September wiedersehen.

Am Bahnhof haben sie noch ein kleines Abschiedsfoto gemacht.  Bis Bald. 😊

Ein Beitrag von Jeremias, Freizeitassistenz bei integration wien.

Stürmischer Stammtisch im Juli

Im Juli war wieder Freizeit – Assistenz – Stammtisch. Da treffen wir uns immer in einem Lokal und essen und trinken und reden miteinander.

Dieses Mal wollten wir uns eigentlich auf der Donauinsel treffen, aber dann hat es sehr stark geregnet und sogar auch gewittert.

Hier ist ein Video, auf dem man sehen kann wie doll es geregnet und gestürmt hat und wie alle schnell versucht haben sich unterzustellen:

Ich hatte gar keine Jacke oder feste Schuhe dabei, sondern nur meine Flipflops an, weil mich der Regen so überrascht hat.

Wegen des Wetters haben wir ganz schnell nach einer Alternative gesucht und sind dann in ein syrisches Restaurant gegangen. Dort war es zum Glück dann trocken und warm.

Nach und nach sind immer mehr Klient*innen und Assistent*innen angekommen.

Wir haben dann alle Getränke und Essen bestellt und uns unterhalten.

Dann kam auch schon das Essen.

Ich hatte ein Falafel Sandwich und das war sehr lecker.

Wir haben auch zusammen ein Erinnerungsfoto gemacht.

Danach gab es sogar noch einen Nachtisch für alle. Der Nachtisch heißt Kunafa und besteht aus Teigfäden, Käse und Sirup.

Danach war der Abend für manche noch nicht zu Ende. Sie sind noch weiter zum Karaoke gegangen. Ich war aber zu müde und bin nach Hause gegangen.

Trotz des stürmischen Anfangs war das ein sehr schöner und geselliger Abend.

Ein Beitrag von Merle, Freizeitassistenz bei integration wien.