Wie gelingt Inklusion am Arbeitsmarkt? Und welche Vorteile bietet sie Unternehmen, Mitarbeiter*innen und der Gesellschaft? Zwei neue Expert*innen-Videos im Projekt Role Models gehen diesen Fragen nach.

 Beitragsbild_RM_3.jpg

 

Die Verbindung zwischen Zero Project und integration wien besteht bereits seit vielen Jahren. Regelmäßige Vernetzungsgespräche, Einladungen zu Konferenzen sowie gemeinsame Aktivitäten rund um die Themen Arbeit und Behinderung haben gezeigt, wie wichtig der Austausch von Erfahrungen und erfolgreichen Beispielen ist. Schon im früheren Projekt „Elternnetzwerk“ war Zero Project regelmäßig vertreten, um über Chancen am Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen zu sprechen, Mut zu machen und positive Entwicklungen sichtbar zu machen.

 

Höchste Zeit war es somit, Frau Praniess-Kastner und Herr Pichler als Expert*innen vor die Kamera zu holen!

 

Entstanden ist die Idee im Zuge eines Vernetzungsgesprächs mit Frau Praniess-Kastner. Sowohl Role Models als auch Zero Project verfolgen das Ziel, Barrieren abzubauen und erfolgreiche Beispiele von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsmarkt sichtbar zu machen. In den Videos der Role Models erzählen die Vorbilder selbst ihre Geschichten, welche durch Unterstützungspersonen ergänzt werden. Gleichzeitig finden sich auf unserer Homepage aber auch Interviews von Expert*innen, wie beispielsweise die von Zero Project, welche ihre langjährige internationale Erfahrung und Expertise einbringen.

 

Klappe, die Erste

Das erste Video rückt das übergeordnete Thema „Arbeit und Behinderung“ in den Mittelpunkt. Die Vertreter*innen von Zero Project sprechen über bestehende Vorurteile und Mythen, aber auch über die zahlreichen Vorteile einer inklusiven Arbeitswelt.

Besonders spannend sind die Einblicke in die Vorteile gelebter Inklusion. So wird deutlich, dass Arbeitsabläufe oft einfacher und verständlicher gestaltet werden, wenn Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen zusammenarbeiten. Davon profitieren letztlich alle Beschäftigten. Gleichzeitig fördert eine inklusive Arbeitskultur mehr Aufmerksamkeit und Umsicht im Arbeitsalltag, was sich positiv auf die Zusammenarbeit auswirken und sogar Arbeitsunfälle reduzieren kann.

Auch die Bedeutung von Vereinen und Projekten wie integration wien wird im Gespräch angesprochen. Frau Praniess-Kastner berichtet dabei von ihren eigenen Erfahrungen und erklärt, warum unterstützende Angebote und Netzwerke für Familien und Menschen mit Behinderungen so wichtig sind.

Hier geht’s zum Video.

 

Klappe, die Zweite

In einem zweiten Video berichtet Frau Praniess-Kastner über ihre Erfahrungen als Mutter eines Kindes mit Behinderung. Sie spricht über Herausforderungen und Unterstützungsmöglichkeiten und darüber, warum es sich lohnt, sich aktiv für die eigenen Kinder einzusetzen. Mit ihren Erfahrungen möchte sie andere Eltern ermutigen, ihren Weg selbstbewusst zu gehen und die Möglichkeiten ihrer Kinder in den Mittelpunkt zu stellen.

Hier geht’s zum Video.

 

Machen Sie sich Stark und Sichtbar

Jede Role-Model-Geschichte zeigt: Mit Unterstützung, Information und dem Glauben an die Fähigkeiten der eigenen Kinder lassen sich viele Barrieren überwinden. Gerade der Austausch mit anderen Familien und das Sichtbarmachen positiver Beispiele können Mut machen und neue Perspektiven eröffnen. Wir möchten daher alle Eltern ermutigen, sich zu vernetzen, Fragen zu stellen und die Stärken ihrer Kinder selbstbewusst in den Mittelpunkt zu stellen. Denn Teilhabe, Bildung und berufliche Chancen beginnen oft dort, wo Menschen an Möglichkeiten glauben und sich gemeinsam dafür einsetzen.

 

 

Gefördert durch den Integrationsfonds von Licht ins Dunkel

integration wien

Tannhäuserplatz 2/1
1150 Wien
Telefon: 01 / 789 26 42
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
www.integrationwien.at

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.